Sachverständiger

Ein Sachverständiger ist eine natürliche Persönlichkeit mit einer besonderen Kenntnis sowie einer überdurchschnittlichen fachlichen Sachverständigengutachten auf einem bestimmten Fach. Er hat die Funktion, „im Rahmen seines Fachgebietes Feststellungen zu begegnen sowie diese in einem zweiten Schritt Außenstehenden zu überliefern“.

Allgemeines

Hat ein Gericht oder eine Amtsstelle kein ausreichendes Fach- oder Sachwissen, mag das Strafgericht oder die Amtsstelle die Sachfrage an einen Sachverständigen zur Beantwortung deputieren. Im Speziellen wird jener Ausdruck Sachverständiger für Gutachter oder Berater von Gerichten (Gerichtsgutachter oder Gerichtssachverständiger) oder Entscheidungsgremien getragen. Sachverständige befürworten somit einzig den Entscheidungsprozess. Der Sachverständigenbeweis ist ein besonderes Beleg, darum ist es von entscheidender Bedeutsamkeit, welchen Sachverständigen das Gericht auswählt. Das Expertise unterliegt dieser freien Beweiswürdigung anhand das Strafgericht.

EuroExpert, die European Anstalt for Expert Associations, definiert den Bezeichnung des Sachverständigen wie folgt:
„Der Sachverständige ist eine unabhängige integre Mensch, die auf einem oder zahlreichen bestimmten Gebieten über besondere Sachkunde wenn Erlebnis verfügt. Jener Sachverständige trifft auf Grund der Tatsache eines Auftrages allgemeingültige Aussagen über einen ihm vorgelegten oder von ihm festgehaltenen Umstand. Er verfügt darüber hinaus die Kenntnis, die Einstufung dieses Sachverhaltes in Wort sowie Schrift fasslich darzustellen.“

Überblick

Voraussetzungen für die Tätigkeit als Sachverständiger ist fachliche Rüstzeug, man spricht von jener „besonderen Sachkunde“. In dieser Regel ist welche Sachkunde erworben mithilfe ein für das Fachgebiet geeignetes Hochschulstudium mit Abschluss, sobald mithilfe eine mehrjährige Berufserfahrung genauer gesagt Weiterqualifizierung auf dem entsprechenden Gebiet. Für handwerksbezogene Sachverständigentätigkeiten mag darüber hinaus dieser Abschluss als Handwerksmeister sobald eine entsprechende Berufspraxis in Verbindung mit umfangreicher fachlicher sowie rechtlicher Fortbildung gebührend sein.

Die Begriff „Sachverständiger“ ist in Deutschland, Liechtenstein sowie Österreich nicht geschützt. Jeder darf sich „Sachverständiger“ nennen. Die irreführende Verwertung des Begriffs mag als unlauterer Mitbewerb tauglich werden. Dies ist dann anzunehmen, sobald eine entsprechende Berufsausbildung sowie eine mehrjährige fachbezogene Berufspraxis nicht begutachtet werden können, hierdurch demgegenüber geworben wird.
In Familiengerichten (Deutschland) werden Sachverständiger in Sorgerechtsfragen, zur Aufenthaltsbestimmung oder zu Umgangsfragen herangezogen. Ständig öfter werden sie im Übrigen neben Gewaltfragen oder sexuellem Missbrauch vom Gericht beziehen.
Nahe Vorliegen entsprechender Qualifikationen (einschlägiges Studium oder einschlägige Handwerksausbildung, in jener Regel mit Meisterberechtigung) ist eine Weiterbildung zum Sachverständigen im Rahmen von qualifizierenden Seminaren (Deutschland, Österreich) oder Fernstudien (Deutschland) möglich.

Man unterscheidet in Deutschland:

  • Behörden als Sachverständige
  • freie Sachverständige
  • Medizinische Sachverständige
  • öffentlich bestellte sowie vereidigte Sachverständige
  • Personen-zertifizierte Sachverständige je nach DIN EN ISO/IEC 17024
  • staatlich anerkannte Sachverständige
  • verbandsanerkannte Sachverständige.

Österreich:

  • allg. beeidete sowie gerichtlich zertifizierte Sachverständige
  • Amtssachverständige
  • (freie) Sachverständige
  • Ziviltechniker.

Liechtenstein:

  • keine Abgrenzung

Definition

Sachverständige wirken in einem Verwaltungsverfahren an dieser Sachverhaltsermittlung mit, hierbei sie aus bereits aktenkundigen oder von ihnen erst zu erhebenden Tatsachen durch ihres besonderen Fachwissens Schlüsse auf das Vorliegen oder Nichtvorliegen von Umständen ziehen, die ihrerseits der Dienststelle eine Konsequenz auf die entscheidungsrelevanten Tatsachen gewähren oder lindern. Jener Sachverständige erstellt zu Beginn einen Befund, das ist die Zusammenfassung jener bekannten sowie / oder von ihm erst zu ermittelnden . Tatsachen und stützt darauf sein Begutachtung, das ist das fachliche Urteil darüber, welche Tatsachen aus dem Befund erschlossen werden können
Stellung dieser rechtlich eingesetzten Sachverständigen in jener Schweiz (Sachverständige i. e. S.)
Die Stellung der Sachverständigen differiert nach anwendbarem Verfahrensrecht.

Ein paar Grundsätze bieten doch in gleichen Abständen Geltung:

  • Den Sachverständigen ist Erkenntnis in die Akten zu ermöglichen und das Recht einzuräumen, Beweisaufnahmen beizuwohnen und zur Klärung des Sachverhaltes Fragen an Zeugen sowie Beschuldigte zu stellen (wie Art. 82 Abs. 2 des schweizerischen MStP).
  • Die Sachverständigen unterstehen dieser Pflicht zur Heimlichkeit (wie im Sinne von Art. 320 des schweizerischen StGB).
  • Das Gerichtshof bestimmt den Abgabetermin (z. B. Art. 91 MStP).
  • Die Sachverständigen haben Funktionalität auf Rückvergütung (bspw. Art. 93 MStP).

Bestellung Sachverständige (Österreich)

Jener Sachverständige wird gemäß Vernehmung dieser Parteien von Amts wegen mithilfe das Gerichtshof bestellt (§351 öZPO). Der Bestellung zum Sachverständigen hat derjenige Effekt zu leisten, jener zur Entschädigung von Expertise jener erforderten Art öffentlich bestellt ist oder dieser die Forschung, die Kunst oder das Industrie, deren Kenntnis Notwendigkeit jener geforderten Sachverständigengutachten ist, alltäglich als Erwerbung ausübt oder zu deren Ausübung öffentlich angestellt oder ermächtigt ist (§353 Abs. 1 öZPO).

Sachverständigenausweis (Österreich) im Scheckkartenformat mit elektronischem Zertifikat

In Österreich werden die Sachverständigen vom Strafgericht in dieser Regel aus dieser Liste jener allg. beeideten Sachverständigen erlesen. Dieser Sachverständige hat für sich gegenüber dem Gericht mit seinem Sachverständigenausweis, dieser jedem in Österreich bei Gericht zertifizierten sowie beeideten Sachverständigen zur Verfügung gestellt wird, auszuweisen.
Können für sich die Parteien außergerichtlich nicht auf einen sachverständigen Sachverständiger sich verständigen auf, kann das Gericht in den jeweiligen Verfahren eine sogenannte Ad-hoc-Beeidigung festlegen. In Österreich wird welche Praxis bereits seit einigen Jahren praktiziert.
Deutsche Sachverständige können nach EU-Recht auch in Österreich als Sachverständige tätig werden (Privatgutachten).

Insbesondere anliegend dieser Formulierung des Auftrags an den Sachverständigen kann von den Parteien hierbei augenblicklich wesentlicher Einfluss auf das weitere Chancenlos sowie die Kosten dieser Begutachtung genommen werden. Die Kosten für die Tätigkeit des Sachverständigen trägt in jener Regel die Partei, diese den Sachverständigenbeweis beantragt hat. Welche hat nach §365 Abs. 2 öZPO auch einen Kostenvorschuss zu erlegen.

Ausbildung

Nach der allgemeinen Definition darf sich jeder Sachverständiger nennen, jener in dieser Lage ist, den „Nachweis jener besonderen Sachkunde“ zu führen. Dies ist eine recht unspezifische Umschreibung. Vereinfacht kann man annehmen, dass es dazu zwei mögliche, dennoch nicht rechtlich zwingend notwendige Kriterien gibt, die jener logischen sowie praktischen Ableitung dienen können.

  1. Sachverständige können für Ihr Sachverständigenfachgebiet über eine fundierte Ausbildung sobald genügende berufliche Erfahrungen bieten.
    Beispiel: Zur Beurteilung von Fliesenarbeiten können zum Beispiel Fliesenlegermeister, langjährige Gesellen, außergewöhnlich mit diesem Handwerk vertraute Architekten oder Ingenieure wie SV tätig werden. Analog gilt dies selbstverständlich in gleicher Weise für alternative Gewerke oder Fachgebiete.
  2. Sachverständige müssen in dieser Lage sein, Gutachten zu erstellen und darauffolgend mündlich verteidigen. Dies meint, dass sie nicht nur sachlich und fachlich korrekt Dinge beurteilen müssen, statt vor allem auch, dass sie in der Lage sind, fachliche Sachverhalte so in eine Alltagssprache zu übersetzen, dass die Zusammenhänge von jedem Laien (zum Beispiel Juristen, Politikern, Verwaltungsmitarbeitern, Journalisten) durchschaut sowie nachvollzogen werden können. Ein Gutachten, das diesen Anspruch nicht erfüllt, ist wertlos und muss, weil es dem Gesamtauftrag nicht gerecht wird, darum auch nicht bezahlt werden. Es kommt vor, dass Begutachtung rein fachliche Abhandlungen auf hohem Niveau sind, die dann dagegen vermöge ihrer mangelnden Verständlichkeit nicht als Entscheidungshilfen herangezogen werden können sowie dürfen. Dem sollen fachliche sowie methodische Grundlagenausbildungen für Sachverständige entgegenarbeiten, wie sie von speziellen Ausbildungseinrichtungen angeboten werden. Zu den notwendigen Voraussetzungen zählt auch die sprachliche Gewandtheit in der mündlichen Auseinandersetzung.

Zu den klassischen Bereichen des Sachverständigenwesens gehören außerdem die Gebiete „Bewertung von Bauschäden“, „Grundstückswertermittlung“, „KFZ-Schäden“ (Kfz-Prüfer), „KFZ-Bewertung“, „Unternehmensbewertung“.

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