Parteigutachten

Parteigutachten bezeichnet die Untersuchung sowie sachverständige Beurteilung eines Sachverhalts durch einen Gutachter im Auftrag einer Partei an Stelle des Gerichts. Aus diesem Grund handelt es sich bei dem Parteigutachten, auch Privatgutachten genannt, nicht gegen ein Beweismittel im Sinne dieser Zivilprozessordnung.
Als Beweismittel im Sinne der Zivilprozessordnung kann ein Sachverständigengutachten nur dann vom Gericht bei jener Beweiswürdigung im Rahmen der Urteilsfindung herangezogen werden, sowie es im Prozess von einem gerichtlich bestellten Sachverständigen erstellt wurde.

Ein Parteigutachten dient in gleichen Abständen derbei, dem Mandant einen genaueren Sachvortrag im Ausweglos zu lassen und besonders, soweit allerdings verfügbar, Fehler sowie Schwächen in Gutachten gerichtlich bestellter Sachverständiger aufzudecken sowie zu zurechtweisen. Nicht kaum führt das, soweit die Rüge vom Justizgebäude gehört wird, zur Beauftragung eines weiteren rechtlich bestellten Sachverständigen, irrigerweise wieder und wieder als Gegengutachter oder Obergutachter bezeichnet. Unter Umständen mag dieser Parteigutachter daraufhin Chancenlos als Augenzeuge im Prozess vernommen werden.

In den anderen Prozessordnungen (Strafprozess, Verwaltungsprozess) gilt dieser Leitsatz entsprechend.
Wird vorab einem Gerichtsprozess ein Sachverständigengutachten von einer jener streitenden Parteien nahe einem Sachverständigen eingeholt, auf diese Weise mag dieses Begutachtung im (eventuell folgenden) Verfahren bei Justizgebäude Verwendung finden, sofern beide Parteien einwilligen. Dieser Gegenpartei steht es handkehrum frei, den Antragstellung zu tun, ein Gegengutachten daneben einem rechtlich bestellten Sachverständigen einzuholen.
Einseitige, dann mitnichten objektiv urteilende Gutachten nennt man Gefälligkeitsgutachten.

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